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Das Vorgebirge befindet sich 69 km von Athen. Auf dem Gipfel der an drei Seiten steil ins Meer abfallenden Landspitze, 60 m über dem Meer, ist auf einer künstlichen Terrasse der berühmte Marmortempel des Gottes Poseidon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. angelegt.
Von dort bietet sich ein beeindruckender Panoramablick auf die umliegenden Inseln der Ägäis. In der Nähe sind die Inselchen Makronisi im Osten und Patroklou oder Patroclus im Westen gelegen, in etwas größerer Entfernung die Inseln Kea, Kythnos und Serifos. An klaren Tagen geht der Blick bis zu der Insel Milos in 97 km Entfernung. Im Osten ragt hinter Kea die 994 m (3261 ft) hohe Spitze der Insel Andros hervor. Im Westen geht der Blick über den Saronischen Golf zu den gebirgigen Gestaden der Argolis.
Der Poseidontempel (auch Dorischer Tempel nach seiner Säulenordnung) in Tarent aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. ist der älteste Tempel der Magna Graecia und ist der einzige Ort griechischen Kultes, den man noch im Borgo Antico der Stadt besichtigen kann. Die Ruine des Tempels befand sich in der Dreifaltigkeitskirche (italienisch SS. Trinità), im Hof des Oratoriums der Trinitarier (Brüder der Heiligsten Dreieinigkeit), im Haus Mastronuzzi und im Kloster der Celestini..
1700 gab es noch zehn Säulen, die aber entfernt wurden und während Renovierungsarbeiten des Klosters im Jahr 1729 verloren gingen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Tempel vom Archäologen Luigi Viola Poseidon zugeschrieben, ist aber wahrscheinlich eher in Bezug weiblicher Gottheiten, wie z. B. Artemis, Persephone oder Hera zu bringen. Andere Funde gingen mit dem Abriss des Klosters 1926 und der Kirche 1973 verloren.
Während des Peloponnesischen Krieges wurde Kap Sunion zur Festung ausgebaut. Noch heute sieht man die Reste einer Befestigungsmauer mit vorspringenden Türmen, die sich auf halber Höhe um den Hügel herumzieht. In einer Bucht der Westseite hat man in den Felsen gehauene Liegeplätze für zwei Wachtschiffe feststellen können.
Auch der Tempelbezirk war von einer Mauer eingefaßt und besaß ein Propylon als Eingang, einen von Säulen getragenen Torbau, an den sich offenbar nach Osten Säulenhallen anschlossen. Als Baustoff für den Tempel verwandte man einen nicht eisenhaltigen, daher makellos weißen Marmor. Die Vorhalle besaß einen Figurenfries mit Kampfszenen aus der attischen Sage.
Der Legende nach ist es hier wo der König Aegeus von Athen von der Klippe in seinen Tot gesprungen ist und somit dem Ägäischen Meer seinen Namen gegeben hat.
Aegeus reiste zum Cape Sounion um seinen Sohn Theseus zurück zu erwarten. Dieser war nach Kreta gereist um den Minotaurus zu besiegen..
Bevor er wegsegelte hat er mit seinem Vater vereinbart dass die Farbe der Segel einen Hinweis auf Sieg oder Niederlage geben sollten.Obwohl Theseus den Kampf gewonnen hatte, setzte er die schwarzen Segel, welche eigentlich seine Niederlage anzeigten.
Er hatte schlichtweg vergessen die Segel zu wechseln nach dem er den Minotaurus besiegt hatte.Als sein Vater Aegeus die schwarzen Segel sah konnte er den Verlust seines Sohnes nicht verkraften und sprang von der Klippe.
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